CCC-Netzwerk: Netzwerk der von der Deutschen Krebshilfe geförderten Onkologischen Spitzenzentren.Externer Link: Deutsche Krebshilfe e.V.

Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn

Direktor CIO Köln Bonn: Prof. Dr. Michael Hallek
Ärztlicher Leiter CIO Köln: Prof. Dr. Jürgen Wolf
Ärztlicher Leiter CIO Bonn: Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf

Seit 2007 kooperieren die Universitätskliniken Köln und Bonn mit dem Ziel, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Vorteil der Patienten zu verbessern. 2008 gründeten sie offiziell das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn und damit das erste kooperative universitäre Krebszentrum in Deutschland. Gemeinsam absolvierte man im gleichen Jahr erfolgreich die erste Exzellenzausschreibung der Deutschen Krebshilfe – seitdem wird das CIO Köln Bonn durchgehend als „Onkologisches Spitzenzentrum“ gefördert.

Unter dem Dach des CIO Köln Bonn arbeiten insgesamt 48 universitäre Kliniken und 24 Forschungsinstitute zusammen. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit rund 400 Behandlungspartnern in der Region, zum Teil auch bundesweit. Enge Verbindungen gibt es mit mehr als 30 onkologischen Selbsthilfegruppen.
Diese große sektorenübergreifenden Allianz vieler verschiedener Spezialisten hat sich auch über die Metropolregion hinaus zu einem Impulsgeber für die therapeutische und pflegerische Versorgung von Krebspatienten entwickelt. Mit jährlich 29.000 Krebspatienten (ca. 16.000 in Köln und ca. 13.000 in Bonn) ist das CIO Köln Bonn damit eines der größten Krebszentren in Deutschland.

Interdisziplinär und translational

Zu allen häufigen Krebserkrankungen haben sich im CIO „Interdisziplinäre Onkologische Projektgruppen“ (IOPs) gebildet – von A wie „Akute Leukämie“ bis Z wie „Zervixkarzinom“ – insgesamt über 30. In den IOPs tauschen sich Ärzte und Wissenschaftler aus Köln und Bonn regelmäßig aus, beraten über die neuesten Forschungserkenntnisse und übertragen diese in CIO-interne Behandlungsleitlinien.

Diese so genannten SOPs (Standard Operating Procedures) basieren auf den S3-Leitlinien der Fachgesellschaften, sind an die Besonderheiten und Möglichkeiten der Kölner und Bonner Uniklinik angepasst und integrieren jährlich Innovationen in Diagnostik und Therapie.

Von den IOP-Leitern werden auch die wichtigsten translationalen Forschungsprojekte beider Kliniken koordiniert. Die zentrale Mission: Die intensive Zusammenarbeit von Grundlagen- und Klinischer Forschung, um den schnellstmöglichen Brückenschlag aus der Wissenschaft in den klinischen Behandlungsalltag sicherzustellen. Im Mittelpunkt der rund 300 Klinischen Studien im Jahr, die im CIO Köln Bonn durchgeführt werden, stehen die Entwicklung personalisierter Therapieansätze, Immuntherapien sowie infektiologische Therapien. Thematische Forschungsschwerpunkte sind: Augentumore, CLL, Erblicher Brust- und Eierstockkrebs, Erblicher Darmkrebs, Gastrointestinale Tumore, Hodgkin-Lymphom,  Lungenkrebs, Melanom, Neuroblastome, Weichteilsarkome, ZNS-Metastasen sowie Imaging und Radiorezeptortherapien.

Auch in der Versorgung liegt der Fokus auf Interdisziplinarität: Die Patienten in der CIO-Ambulanz sollen einen zentralen Zugang zu allen diagnostischen und therapeutischen Leistungen der Klink sowie auch zu allen supportiven Angeboten erhalten (Psychoonkologie, Palliativmedizin, Sozialberatung, Selbsthilfegruppen, Ernährungstherapie und Onkologische Trainingstherapie). In Bonn existiert diese Portalambulanz seit 2011 – am Standort Köln wurde im Oktober 2015 der Grundstein für das CIO-Gebäude gelegt.

Patienten-Lotsen

Eine bundesweite Besonderheit im CIO sind die Lotsinnen. Die erfahrenen Krankenschwestern sind seit 2005 stationiert in der interdisziplinären CIO-Ambulanz. Sie stehen den Patienten ab dem ersten Kontakt während ihrer Behandlung als konstante Ansprechpartnerinnen zur Seite und begleiten sie durch die verschiedenen Phasen ihrer Erkrankung. Sie sind häufig auch der Erstkontakt für externe und interne Zuweiser, begleiten die Erstgespräche mit den Patienten, organisieren die weitere Diagnostik und Behandlung, insbesondere die interdisziplinären Sprechstunden, sorgen für eine reibungslose Übergabe in den stationären Bereich und vermitteln bei Bedarf den Kontakt zum palliativmedizinischen Dienst und zur Psychoonkologie.

www.cio-koeln-bonn.de

Kontakt

Standort Köln:
Uniklinik Köln
Centrum für Integrierte Onkologie
Kerpener Straße 62
50937 Köln

Telefon: +49 221 478 876 60
Fax: +49 221 478 87713
E-Mail: cio@uk-koeln.de
Internet: www.cio-koeln-bonn.de

Standort Bonn:
Universitätsklinikum Bonn
Centrum für Integrierte Onkologie
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn

Telefon: +49 228/287-17059
Fax: +49 228 287 9080055
E-Mail: cio@ukb.uni-bonn.de
Internet: www.cio-koeln-bonn.de